FAQ


Generell kommt gern ein Mitarbeiter des Gemeindeverbandes oder des Generalvikariates in die Kirchengemeinden, um Sie zu beraten. Sobald der Prozess der Gründung des pastoralen Raumes ansteht, stehen Ihnen zwei Berater und ein Außendienstmitarbeiter der Gemeindeverbände zur Seite, die Sie begleiten und beraten.

Die Arbeit im pastoralen Raum – oder in Kirchengemeinden die auf dem Weg zum pastoralen Raum sind – wird durch den Gemeindeverband mit einem Außendienstmitarbeiter (ADM) unterstützt. Die Außendienstmitarbeiter haben die Aufgabe, Pfarrer und Kirchenvorstände durch ortsnahe Begleitung bei den Verwaltungsaufgaben für den pastoralen Raum zu unterstützen. Dabei sollen sie nicht als Profis die Arbeit am Ort wegnehmen, sondern die Pfarrer und Kirchenvorstände dazu in die Lage versetzen, ihre Ämter gut auszufüllen – zum Beispiel, in dem sie im Gespräch oder in Beschlussvorlagen die nötigen fachlichen Aspekte darstellen. Auf das ADM-Angebot erhalten wir deutlich überwiegend positive Rückmeldungen aus den pastoralen Räumen.

Ist der Pfarrer im Urlaub, kann der stellvertretende Vorsitzende den Pfarrer in Angelegenheiten der Vermögensverwaltung vertreten. Tritt eine Situation ein, bei der Gefahr in Verzug ist, sollte der Gemeindeverband um Unterstützung angefragt werden.

Ja, alle die im Auftrage der Kirchengemeinde beim Pfarrfest handeln sind in der Haftpflicht- wie auch in der Unfallversicherung des Erzbistums mitversichert.

Grundsätzlich ist die Tätigkeit als Sicherheitsbeauftragter einer Kirchengemeinde im Rahmen und Umfange des bestehenden Sammel-Haftpflichtvertrages mitversichert, solange die Tätigkeit für die Kirchengemeinde und nicht berufsmäßig ausgeübt wird. Versichert gelten fahrlässig und/oder grob fahrlässig verursachte Schäden.

Soweit die Baupauschale noch nicht zweckgemäß verwendet ist, wird sie in der Bilanz auf der Passivseite unter den Verbindlichkeiten sowie auf der Aktivseite in den Geldmitteln oder Forderungen gegenüber dem Gemeindeverband ausgewiesen.

Jede Kirchengemeinde hat zuletzt im Jahr 2011 vom Erzbischöflichen Generalvikariat eine Aufstellung der mit Baupauschalen geförderten Gebäude zugesandt bekommen. Mit dem jährlichen Schreiben an die Kirchengemeinde über die Zuweisung der Baupauschale werden auch die geförderten Gebäude benannt.

Abschreibungen drücken den Wertverlust/Verbrauch einer Anlage/eines Gutes in Geld aus. Die Abschreibungen wirken sich auf die Ergebnisrechnung (Gewinn- und Verlustrechnung) aus, führen aber nicht zu einem unmittelbaren Geldabfluss. Wenn zum Ausgleich des Werteverlusts Rücklagen für Renovierungen oder Ersatzbeschaffungen gebildet werden, dann sind sie zum Beispiel auf einem Sparbuch, das für Renovierungszwecke vom Gemeindeverband angelegt wird, wieder zu finden.

Abschreibungen werden erst dann vorgenommen und gebucht, wenn ein Objekt bewertet ist. Die Bewertung erfolgt durch den Gemeindeverband anhand von Bewertungsrichtlinien, aus der auch die Höhe der jährlichen Abschreibung ermittelt wird.

Zunächst werden Neuanschaffungen – wenn sie durch den Gemeindeverband gebucht werden – sofort ins Inventarverzeichnis (im Wege der Anlagenbuchhaltung) aufgenommen. Lassen Sie deshalb auch Anschaffungen aus Spenden- und Kollekten über den Gemeindeverband bearbeiten, damit die Anschaffungen direkt inventarisiert werden. Altbestände werden später nach und nach erfasst.